Museumspädagogik

 

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MUSEUMSPÄDAGOGISCHES PROGRAMM FÜR SCHULKLASSEN

 

 


Unser Angebot:

Woher kamen die ersten Gläser?

Was macht venezianisches Glas aus?

Wie veränderte die Industrialisierung das Leben der Menschen in der Region?

Was ist Poesie in Glas?

Das Glasmuseum Frauenau gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. Das Museum versteht sich als außerschulischer Lernort und bietet daher zielgruppenspezifische Programme an, mit denen der 
Unterricht kreativ und anschaulich bereichert werden kann.

 



Unser Themen- und Angebotsspektrum reicht von der Glasherstellung über Kunst und Design hin zur Sozialgeschichte.

Zu den thematischen Führungen bieten wir in der Museumswerkstatt kreative Begleitprogramme für Schulklassen und Gruppen an. 
Dort gestaltet jeder Teilnehmer einen attraktiven Gegenstand aus Glas nach individueller Kreativität.

Die Führungen kosten pro Teilnehmer inklusive Eintritt und Materialkosten 6,-- Euro.

Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein und berücksichtigen spezielle Anfragen!

Informationen  an der Theke des Glasmuseums Frauenau: 09926-941020

Team der Museumspädagogik: Barbara Stadler und Usija Wallner

 


Weitere Informationen dazu, vor allem für Lehrkräfte, sind im Geheft zum Downloaden verfügbar:

Unterstützt werden unsere Museumspädagoginnen bei der Gestaltung eines kreativen Ausflugs von Schulklassen im Glasmuseum Frauenau
von
Doris Heindl 

Die Glasdesignerin bietet unter http://www.glas-kreativ-kurse-frauenau.de ein umfangreiches Angebot an Kursen an. 
Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, die eine solche Zusammenarbeit bietet.



Warum ist Frauenau das Gläserne Herz des Bayerischen Waldes?

Gemeinsam gehen wir dieser Frage auf den Grund. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln erkunden die Kinder spielerisch die enge Verbindung des Ortes mit ihrer Glaskultur. Wir gehen zurück bis in die Bronzezeit und durchwandern von dort spielerisch die Entwicklung der Glasherstellung. Die 
Menschen waren nicht die ersten, die Glas geschmolzen haben. Die Natur konnte das schon immer. Wir befühlen einen Obsidian, besprechen, welche 
Rohstoffe nötig sind für die Glasherstellung und bauen eine Siedlung rund um eine Waldglashütte auf. Mit Hilfe von Kartenmaterial wird die 
Entwicklung unterschiedlicher Orte erfahrbar gemacht. Danach wird der Aufbau eines Glasofens anhand des Modells in der Ausstellung deutlich und 
die Schüler erproben sich in Rollenspielen mit einer Glasmacherpfeife.

Im Anschlussgestalten die Schüler in der museumseigenen Werkstatt Plakate zu gegebenen Themen rund um das Glas. Diese Plakate können in die 
Schule mitgenommen und weiterverwendet werden.




Zielgruppe: Grundschulklasse 3 und 4

Dauer: 3 Stunden

 

 

 

„WERT“volles Glas

Wie viele Gläser produziert der Eiserne Mann pro Tag? Welchen Wert haben handgeschliffene Gläser heute? Was ist Pressglas? Wie veränderte die Industrialisierung das Leben der Glasmacher? In dieser Führung wird die Bedeutung der Industrialisierung für das Glashandwerk thematisiert und 
welche Folgen sich daraus ergeben. Gemeinsam erkunden wir die schlichte Formensprache Modernen Glases und „Poesie in Glas“ der Firma Eisch. 
In der Museumswerkstatt können die Kinder Poesie auf Glas malen und so kreative Unikate gestalten.




Dauer: 3 Stunden, ab 12 Jahren










Heiß auf Glas! 

Die Kinder begeben sich zunächst auf eine Entdeckungsreise zu den Anfängen des Glases. 
Dann durchwandern sie mit spielerischen Methoden die Kulturgeschichte des Glases. Gemeinsam erkunden wir den Aufbau eines Glasofens, die Zutaten beim Glasmachen und das Handwerkszeug des Glasmachers. 
Wofür benötigen die Glasmacher ein Holzmodel? Wie wird es angefertigt und warum ist es nass? Im Anschluss gehen wir gemeinsam in die benachbarte Glashütte Eisch und beobachten Glasmacher bei der Arbeit vor dem Ofen. In der museumseigenen Werkstatt können die Kinder zum Abschluss wahlweise eigene Schnittmuster für Weingläser herstellen


Dauer: 3 Stunden, ab 6 Jahren


Lehrerfortbildung – Termine regelmäßig













NARZISS – DAS ERSTE SELFIE?       Eine künstlerische Installation von Erwin Eisch

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Gemeinsam untersuchen wir zunächst Form und Gestalt diverser Glasobjekte aus der ständigen Sammlung des 
Glasmuseums. Kulturgeschichte rund um das Glas und seine Menschen wird anhand der Ausstellung anschaulich. 
Danach begeben wir uns auf die Spur eines besonderen Glaskünstlers: Wir erkunden gemeinsam künstlerisches 
Glas von Erwin Eisch. Dabei stoßen wir auf eine Installation mit dem Titel „Narziss“. Was hat es mit dem 
antiken Mythos des Narziss auf sich? War es Narziss, der das erste Selfie erfand? Was ist Poesie in Glas? 
Diesen und weiteren Fragen gehen wir gemeinsam auf spielerische Art und Weise auf den Grund.

Diese Führung ist für Kinder ab 11 Jahren. 
Sie bezieht sich auf den Lehrplan der Realschule zu Ku 10.3 Kunst und Kommunikation, Interaktive Kunstformen.

 

 

DIE MUSEUMSRALLYE

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Selbständig ausgerüstet mit einem kleinen Reiseführer und Buntstiften begeben sich die Kinder auf eine Museumsrallye. In diesem Reiseführer 
begleitet sie der Turandl, ein Glashüttengeist, durch die Ausstellung. Es werden Rätsel und 
gestalterische Aufgaben gestellt. Die Kinder erhalten spielerisch Einblicke in die Kulturgeschichte des Glases. Unser museumspädagogisches Team 
führt zunächst in die Museumsrallye ein und begleitet die Kinder auf ihrer Entdeckungsreise.

Für Kinder ab 8 Jahren







Offene Museumswerkstatt in den Ferienzeiten:



Die „offene Museumswerkstatt" dauert rund 1,5 Stunden. Der Unkostenbeitrag inklusive Materialkosten beträgt 6 Euro. Mitgebracht werden muss 
nichts außer Kreativität. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um frühzeitige Anmeldung im Glasmuseum unter 09926-941020 gebeten.

Es können übrigens Wunschtermine für Gruppen, wie für Kindergeburtstage oder ähnliches, vereinbart werden

Uff, der heiße Sommer ist bald vorbei – im Herbst lässt es sich wieder besser arbeiten 🙂

Termine im Herbst:

 

20.09.18   Gravieren und Bemalen eines Glastellers

Die Glasveredelungstechnik des Gravierens wird in diesem Workshop genauer unter die „Lupe“ genommen. Anhand von geschliffenem Edelsteinschmuck und einer gravierten Vase zum Befühlen der Oberflächenbearbeitung wird diese Technik erklärt.

Verschiedene Gravurräder (Kupfer, Korund, Diamant) werden gezeigt und in einem Film wird deutlich gemacht, wie diese kunstvolle Arbeit ausgeführt wird.

Im anschließenden praktischen Teil gestalten die Teilnehmer ihren persönlichen Teller aus Glas und unterlegen ihre „geritzten“ Motive mit Farbe

 

  04.10.18   Mein persönliches Wappen auf Glas

  18.10.18   Wir pflanzen eine Glasperlenblume

 

 

 

Glas-Kreativ-Kurse

Doris Heindl bietet unter http://www.glas-kreativ-kurse-frauenau.de ein umfangreiches Angebot an Kursen an.