Im Foyer: Erwin Eisch zum 90. Geburtstag

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Arbeitsaufenthalte in Japan seit 1984: Malereien auf Keramik
Erwin Eisch verbindet eine enge Beziehung zu Japan. 1984 reist er für eine Ausstellung erstmals nach Japan. Dort bringt ihm der japanische Künstler Masahiro Hachida sein Heimatland nahe. Erwin Eisch ist tief beeindruckt von dem Land und seiner Kultur. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine enge, bis heute bestehende Freundschaft mit zahlreichen gegenseitigen Besuchen. In der Folge kommen immer wieder Gäste aus Japan zu den Kursen der Frauenauer Sommerakademie Bild-Werk.
 
Erwin und Gretel Eisch besuchten während ihrer Japanaufenthalte zusammen mit Masahiro Hachida traditionelle Keramikwerkstätten. In Zusammenarbeit mit dem Keramiker Kimio
Hirose entstanden in Tama in mehreren Arbeitsaufenthalten verschiedene bemalte Objekte. Eisch gestaltete sie in seinem charakteristischen Stil und löste sie so aus ihrer Gebrauchsfunktion heraus.
So entstand eine wunderbare Symbiose von traditioneller japanischer Keramik und künstlerischer Freiheit.
Dieser kleine Seitenblick auf Erwin Eischs Werk ist eine Verneigung vor dem Altmeister der Studioglasbewegung anläßlich seines 90. Geburtstags.